Qualität aus Baden-Württemberg für internationalen Motorrad-Rennsport

Von Freizeittourern über Enduros bis hin zum Moto-GP-Sport: Mit Windschutzscheiben für verschiedenste Marken und unterschiedliche Disziplinen des Motorradsports hat sich die MRA-Klement GmbH als einer der bekanntesten Anbieter von Motorradzubehör etabliert. Im Fokus stehen dabei stets höchste Präzision, Service sowie Qualität. Das Familienunternehmen ist nach DIN EN ISO 9001:2015 mit dem Zusatz KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) sowie AEO-C (Authorised Economic Operator) zertifiziert. Für den Aufbau einer klaren Organisationsstruktur und der optimalen Lenkung sämtlicher QM-Dokumente setzt MRA auf die Software roXtra.

Die Gründung des Unternehmens, mit heutigem Sitz im Baden-Württembergischen Teningen, geht auf die Leidenschaft für den Motorrad-Rennsport der ehemaligen Geschäftsführer Johannes und Gerhard Klement zurück. Daher steht das Akronym für Motorcycle Racing Accessoires. Nach den frühen Anfängen und der Herstellung von Verkleidungen und Scheiben haben sich die Teninger Ende der 1980er Jahre auf die Entwicklung und Produktion von Verkleidungs- und Windschutzscheiben spezialisiert. Erfindergeist, technische Innovationen und Qualität zeichnen MRA seit jeher aus. Das zeigt sich nicht zuletzt in der hohen Fertigungstiefe, mit der das Unternehmen heute auf einer Produktionsfläche von rund 4.000 Quadratmetern entwickelt und selbst produziert. Der Familienbetrieb beliefert weltweit End- und Großkunden, darunter zahlreiche bekannte Motorradwerke, sowie Händler mit Vertretungen in 50 Ländern. Darüber hinaus ist MRA Lieferant und Sponsor im Moto-GP-Rennsport sowie Erstausrüster für viele namhafte japanische Motorradhersteller.

Abbildungen 1 und 2: Auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern entwickeln und produzieren rund 35 Mitarbeiter die MRA Windschutzscheiben und versenden diese in alle Welt.

Immer den Durchblick mit digitaler Dokumentation

Mit dem zunehmenden internationalen Erfolg wuchs das Unternehmen schnell an. Auch das Know-how und Wissen der Mitarbeiter entwickelte sich dadurch weiter. Dieses konnte bislang jedoch nicht ausreichend selektiert und dokumentiert werden. Daneben kamen durch die ISO-Zertifizierung immer mehr Dokumente hinzu, die es normgerecht und leicht nachvollziehbar zu managen gilt. Diese händisch anhand einfacher Excellisten zu steuern, wurde mit der Zeit unmöglich. Ein Dokumentenmanagementsystem musste her.

Die Anforderungen reichten von dem Aufbau eines einheitliches Wissensmanagements, auf das alle Mitarbeiter jederzeit zugreifen können, über die Abbildung der Norm ISO 9001 innerhalb des Qualitätsmanagementsystems bis hin zur einfachen und digitalen Lenkung sämtlicher Dokumente sowie deren normkonformen Revisionierung. Bereits im Jahr 2014 hat MRA dafür die Software roXtra implementiert.

Inzwischen werden über 2.000 Dokumente über das System verwaltet und gelenkt. Neben dem QM-Handbuch und Dokumenten wie Checklisten, Arbeits- und Verfahrensanweisungen finden sich darunter auch Dokumente zur Arbeitssicherheit, dem Personalwesen sowie Gesprächsprotokolle. Eine positive Veränderung stellt sich schon recht bald ein. „Die Arbeitserleichterung und Organisation durch roXtra ist enorm. Als Geschäftsführer und gleichzeitig QMB kann ich mir die tägliche Arbeit und ein Audit ohne roXtra nicht mehr vorstellen“, erklärt Dominik Triebler, Geschäftsführer bei MRA.

Abbildung 3: Mehr als 2.000 Dokumente hat MRA digital in roXtra abgebildet.

Zeitersparnis im Aufgabenmanagement durch automatisierte Prozesse

Das primäre Ziel war, die Dokumentenlenkung nach ISO 9001 zu vereinfachen. Darüber hinaus wollte man auch interne Prozesse wie das Aufgabenmanagement digital abbilden. Aus diesem Grund führte MRA kürzlich das Modul für ein automatisiertes Prozessmanagement ein. Die Einführung erfolgte durch einen engen, persönlichen Austausch und Abstimmungen zwischen den beiden Baden-Württembergischen Unternehmen. Vor der Prozessdigitalisierung wurden Aufgaben und Projekte händisch auf Papier erfasst und verteilt. Das kostet nicht nur viel Zeit, sondern ist auch ineffizient und erhöht die Qualitätsrisiken.

„Mit dem neuen Modul können wir unsere Prozesse und Aufgaben nun viel leichter organisieren. Gleichzeitig fungiert unser digitaler Aufgabenprozess als Maßnahmenmanagement, mit dem wir nach ISO-Vorgaben die erforderliche Transparenz zur Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen abbilden können“, erläutert Triebler.

Für jede Maßnahme wird eine genaue Aufgabenbeschreibung hinterlegt. Das vereinfacht die Bearbeitung und Umsetzung der Aufgaben. Durch ein cleveres Benutzermanagement und einem dynamischen Rollenkonzept, können Verantwortlichkeiten und Aufgaben den entsprechenden Mitarbeitern zur Bearbeitung gezielt zugeteilt werden. Das verschlankt das Aufgabenmanagement und bietet zudem eine große Zeit- und Kostenersparnis.

Derzeit wird ein weiterer Prozess für den Bereich Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Nach und nach sollen weitere Geschäftsprozesse digitalisiert und automatisiert werden.

Abbildung 4: Mit dem Modul für Prozessmanagement kann MRA Projekte und Aufgaben effizienter organisieren.

Bildnachweise: MRA-Klement GmbH

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